inoutic
  • Startseite
  • Allgemein
  • Magazin
  • News
  • Unternehmen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
inoutic
  • Startseite
  • Allgemein
  • Magazin
  • News
  • Unternehmen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
inoutic
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Startseite Magazin

Amortisation berechnen: Wann sich die Wärmepumpe bezahlt macht

von inoutic Redaktion
25.03.2026
in Magazin
Lesedauer:3 Minuten Lesezeit
0
Share on FacebookShare on Twitter

Eine Wärmepumpe amortisiert sich nach 8 bis 14 Jahren, wenn man die eingesparten Heizkosten gegen den Eigenanteil nach Förderung rechnet. Bei 70 Prozent Förderung kann es auch in 5 bis 7 Jahren gehen. Das klingt nach viel, aber die Wärmepumpe läuft 20 bis 25 Jahre. Nach dem Break-even heizt man günstiger als mit jeder Gasheizung.

So funktioniert die Rechnung

Die Formel ist simpel: Eigenanteil geteilt durch jährliche Ersparnis gegenüber der alten Heizung. Je niedriger der Eigenanteil (durch Förderung) und je höher die Ersparnis (durch hohe Gaspreise oder eigene PV-Anlage), desto schneller der Break-even.

Die jährliche Ersparnis kommt aus mehreren Quellen: Die Differenz bei den Energiekosten (Gas kostet pro erzeugte Wärmeeinheit mehr als Strom für die WP), der Wegfall von Schornsteinfeger und Gasanschluss-Grundpreis, und die niedrigeren Wartungskosten.

Rechenbeispiel 1: Typisches Einfamilienhaus

Ausgangslage: 150 Quadratmeter, teilsaniert, 15.000 kWh Heizwärmebedarf, 25 Jahre alte Gasheizung wird ersetzt durch eine Luft-Wasser-WP mit R290.

Auch interessant

Verschiedene Dachformen mit PV-Montage

Flachdach, Satteldach, Walmdach: PV-Montage je nach Dachform

12.04.2026
30

Wärmepumpe mit Heizkörpern: So funktioniert es auch ohne Fußbodenheizung

12.04.2026
30

Magnolie zu groß: Was du tun kannst (und was du lassen solltest)

12.04.2026
30

Energiemanagement-System (HEMS): Was es kann und was es kostet

11.04.2026
30

Investition brutto: 28.000 Euro. BEG-Förderung 55 Prozent (Grundförderung 30 plus Klimabonus 20 plus Effizienzbonus 5): 15.400 Euro Zuschuss. Eigenanteil: 12.600 Euro.

Bisherige Heizkosten mit Gas: 1.580 Euro Energie plus 400 Euro laufende Kosten (Wartung, Schornsteinfeger, Grundpreis) gleich 1.980 Euro pro Jahr.

Mit WP: 1.100 Euro Energie (Wärmepumpentarif) plus 200 Euro Wartung gleich 1.300 Euro pro Jahr.

Ersparnis: 680 Euro jährlich.

Ähnliche Beiträge:  Bauschaum aus Kleidung entfernen

12.600 geteilt durch 680 ergibt 18,5 Jahre. Klingt lang. Aber der Gaspreis wird nicht bei 10 Cent bleiben. Mit durchschnittlich 12 Cent pro kWh (wahrscheinlich ab 2028/2029 durch den ETS2) steigt die Ersparnis auf rund 950 Euro im Jahr. Dann sind es 13 Jahre.

Rechenbeispiel 2: Gleiche Situation, 70 Prozent Förderung

Wer unter 40.000 Euro Haushaltseinkommen liegt, bekommt den Einkommensbonus: 70 Prozent Förderung, 19.600 Euro Zuschuss, Eigenanteil nur noch 8.400 Euro.

Bei 680 Euro Ersparnis pro Jahr: Amortisation nach 12,4 Jahren. Bei steigendem Gaspreis (950 Euro Ersparnis): 8,8 Jahre.

Rechenbeispiel 3: WP kombiniert mit PV-Anlage

Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, drückt die Stromkosten der Wärmepumpe. Angenommen, 30 Prozent des WP-Stroms kommen vom eigenen Dach (realistisch mit einer 10-kWp-Anlage): 1.290 kWh zu 10 Cent statt 25 Cent, das spart 193 Euro im Jahr.

Die Heizkosten sinken auf 907 Euro Strom plus 200 Euro Wartung, also 1.107 Euro. Gegenüber Gas spart man 873 Euro im Jahr. Bei 55 Prozent Förderung: Amortisation nach 14,4 Jahren. Bei 70 Prozent: 9,6 Jahre. Steigt dazu noch der Gaspreis: 7 bis 8 Jahre.

Was den Break-even beschleunigt

Je mehr Gas das Haus vorher verbraucht hat, desto größer die Ersparnis pro Jahr. Ein schlecht gedämmter Altbau mit 25.000 kWh Heizwärmebedarf spart mehr als ein Niedrigenergiehaus mit 8.000 kWh. Die Amortisation des Altbaus ist deshalb oft kürzer, obwohl die WP dort teurer ausfällt.

Der Unterschied zwischen 55 und 70 Prozent Förderung macht bei 28.000 Euro Investition 4.200 Euro aus. Das verschiebt den Break-even um 4 bis 6 Jahre nach vorn. Wer den Einkommensbonus mitnehmen kann, sollte das tun.

Ähnliche Beiträge:  Kautionssparbuch auflösen: Infos und Tipps

Der Wärmepumpentarif bringt 200 bis 350 Euro pro Jahr gegenüber dem Normalstromtarif. Man braucht dafür einen separaten Zähler (einmalig 200 bis 500 Euro Einbau, laufend rund 40 Euro Messstellengebühr), aber das rechnet sich in fast jedem Fall.

Eine eigene PV-Anlage hilft ebenfalls. Jede Kilowattstunde vom Dach spart die Differenz zwischen Netzstrompreis und Gestehungskosten. Bei 15 Cent Differenz und 1.500 kWh Eigenverbrauch pro Jahr: 225 Euro weniger Heizkosten.

Und dann sind da die steigenden Gaspreise. Der CO2-Preis wird jedes Jahr angehoben, ab 2027 kommt der europäische Emissionshandel ETS2 dazu. Jeder Cent mehr pro kWh Gas verschiebt den Break-even um ungefähr ein Jahr nach vorn.

Was den Break-even verzögert

In einem KfW-40-Haus mit 6.000 kWh Heizwärmebedarf ist die absolute Ersparnis klein. Die WP rechnet sich trotzdem, aber es dauert eben länger.

Wenn die Installation teuer wird, weil die Elektrik umgebaut werden muss, der Öltank aufwendig zu entsorgen ist oder Heizkörper getauscht werden müssen, steigt der Eigenanteil. Bei 35.000 statt 28.000 Euro brutto verlängert sich die Amortisation um 3 bis 5 Jahre.

Etwas paradox: In einem frisch sanierten Haus mit guter Dämmung amortisiert sich die WP langsamer, weil weniger eingespart wird. Man fährt trotzdem besser als mit Gas. Nur der Break-even kommt später.

Über die reine Amortisation hinaus

Die Rechnung oben betrachtet nur die Heizkosten. Sie ignoriert, dass die Gasheizung nach 20 bis 25 Jahren sowieso raus muss, und dann gibt es womöglich gar keine Gasheizungen mehr zu kaufen. Oder nur zu absurden Preisen, weil kaum noch jemand welche herstellt.

Die WP steigert außerdem den Immobilienwert. Sie ist GEG-konform, und Käufer wissen, dass in den nächsten 15 Jahren keine neue Heizung fällig wird. Wie viel das in Euro ausmacht, lässt sich schwer beziffern, aber es ist nicht null.

Ähnliche Beiträge:  Laufrichtung Kettensäge – so erkennst du die richtige laufrichtung kettensäge

Wer die WP als Geldanlage betrachtet: Bei 55 Prozent Förderung und steigenden Gaspreisen bringt der eingesetzte Eigenanteil eine Rendite von 5 bis 8 Prozent pro Jahr. Das ist mehr als Tagesgeld, und das Risiko (dass Strom plötzlich teurer und Gas gleichzeitig billiger wird) ist gering.

Ähnliche Beiträge

Magnolie zu groß: Kann man sie zurückschneiden?
Garten

Magnolie zu groß: Was du tun kannst (und was du lassen solltest)

von inoutic Redaktion
12.04.2026
30

Eine Magnolie, die zu groß geworden ist, einfach radikal zurückschneiden ist keine gute Idee. Magnolien vertragen starken Rückschnitt schlecht. Sie treiben aus altem Holz nur zögerlich wieder aus, bilden Wasserreiser...

WeiterlesenDetails

Wärmepumpe mit Heizkörpern: So funktioniert es auch ohne Fußbodenheizung

12.04.2026
30
Verschiedene Dachformen mit PV-Montage

Flachdach, Satteldach, Walmdach: PV-Montage je nach Dachform

12.04.2026
30

Fußbodenheizung und Wärmepumpe: Die ideale Kombination

11.04.2026
30
HEMS Energiemanagement Dashboard

Energiemanagement-System (HEMS): Was es kann und was es kostet

11.04.2026
30
Nächster Beiträge
Solarthermie Kollektoren auf Hausdach

Solarthermie: Wann Wärme vom Dach die bessere Wahl ist

WERBUNG
Magnolie zu groß: Kann man sie zurückschneiden?

Magnolie zu groß: Was du tun kannst (und was du lassen solltest)

von inoutic Redaktion
12.04.2026
30

Eine Magnolie, die zu groß geworden ist, einfach radikal zurückschneiden ist keine gute Idee. Magnolien vertragen starken Rückschnitt schlecht. Sie...

Wärmepumpe mit Heizkörpern: So funktioniert es auch ohne Fußbodenheizung

von inoutic Redaktion
12.04.2026
30

Eine Wärmepumpe mit Heizkörpern funktioniert. Die Frage ist nur, wie effizient. Die Antwort hängt von der Vorlauftemperatur ab, und die...

Verschiedene Dachformen mit PV-Montage

Flachdach, Satteldach, Walmdach: PV-Montage je nach Dachform

von inoutic Redaktion
12.04.2026
30

Nicht jedes Dach ist gleich, und die Dachform bestimmt, wie Module montiert werden, wie viel Fläche nutzbar ist und was...

Fußbodenheizung und Wärmepumpe: Die ideale Kombination

von inoutic Redaktion
11.04.2026
30

Fußbodenheizung und Wärmepumpe passen perfekt zusammen. Die Fußbodenheizung braucht nur 30 bis 35 Grad Vorlauf, und genau bei diesen Temperaturen...

Magnolie zu groß: Kann man sie zurückschneiden?

Magnolie zu groß: Was du tun kannst (und was du lassen solltest)

12.04.2026
30

Wärmepumpe mit Heizkörpern: So funktioniert es auch ohne Fußbodenheizung

12.04.2026
30
Verschiedene Dachformen mit PV-Montage

Flachdach, Satteldach, Walmdach: PV-Montage je nach Dachform

12.04.2026
30

Fußbodenheizung und Wärmepumpe: Die ideale Kombination

11.04.2026
30

InOutic.de – der Handwerksblog für alle, die ihr Zuhause verschönern und verbessern wollen. Der Name ist Programm: in & out – wir liefern Ideen, Tipps und Anleitungen für Projekte innen und außen am Haus. Ob Renovieren, Modernisieren oder kleine DIY-Vorhaben – hier findest du praxisnahe Inspiration für Wohnzimmer, Küche oder Bad genauso wie für Terrasse, Fassade oder Garten. Verständlich erklärt, mit Blick auf Funktion und Design. So wird dein Heim Schritt für Schritt schöner, sicherer und wertvoller. InOutic.de – dein Blog für Handwerk, Haus und Herz.

Neueste Beiträge

  • Magnolie zu groß: Was du tun kannst (und was du lassen solltest)
  • Wärmepumpe mit Heizkörpern: So funktioniert es auch ohne Fußbodenheizung
  • Flachdach, Satteldach, Walmdach: PV-Montage je nach Dachform
  • Fußbodenheizung und Wärmepumpe: Die ideale Kombination
  • Energiemanagement-System (HEMS): Was es kann und was es kostet

Kategorien

  • Allgemein (4)
  • Bauwissen (313)
  • Garten (8)
  • Magazin (1.334)
  • News (73)
  • Unternehmen (1)

© 2025 inoutic - Ein Projekt von SEO Agentur Onlineseitig. Impressum | Datenschutz | Über uns

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Startseite
  • Allgemein
  • Magazin
  • News
  • Unternehmen

© 2025 inoutic - Ein Projekt von SEO Agentur Onlineseitig. Impressum | Datenschutz | Über uns