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Was kostet eine Photovoltaikanlage? Preise, Rendite und Amortisation

von inoutic Redaktion
20.03.2026
in Magazin
Lesedauer:5 Minuten Lesezeit
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Photovoltaik Kosten und Wirtschaftlichkeit
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Die erste Frage, die fast jeder stellt: Was kostet das Ganze? Die zweite: Wann hat sich das bezahlt gemacht? Beides sind berechtigte Fragen, und die Antworten fallen 2026 erfreulicher aus als noch vor ein paar Jahren. Die Modulpreise sind gefallen, die Strompreise gestiegen, und steuerlich hat der Gesetzgeber kräftig nachgeholfen. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf die Zahlen, weil die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage von vielen Einzelfaktoren abhängt.

Anschaffungskosten: Was man 2026 bezahlt

Der Preis einer schlüsselfertigen PV-Anlage wird pro Kilowatt-Peak (kWp) angegeben. 2026 liegt der Durchschnitt bei etwa 970 bis 1.430 Euro pro kWp, je nach Anlagengröße, Modultyp und Region. Kleine Anlagen unter 6 kWp sind pro kWp teurer, weil die Fixkosten für Anfahrt, Gerüst und Elektroinstallation auf weniger Module verteilt werden. Bei 5 kWp landet man bei rund 1.335 Euro pro kWp. Ab 10 kWp sinkt der Preis auf etwa 970 Euro pro kWp.

In konkreten Zahlen: Eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher kostet zwischen 10.000 und 16.000 Euro. Mit einem 10-kWh-Batteriespeicher dazu liegt man bei 15.000 bis 25.000 Euro. Die Spanne ist groß, weil es bei Modulen, Wechselrichtern und Speichern erhebliche Preisunterschiede zwischen Herstellern gibt.

Was im Preis enthalten sein sollte: Module, Wechselrichter, Montagesystem, Verkabelung, Elektroinstallation, Zählertausch, Inbetriebnahme und die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Wenn einer dieser Posten fehlt und separat berechnet wird, verzerrt das den Vergleich mit anderen Angeboten. Achtet besonders auf die Position Gerüst, die manche Anbieter extra berechnen und die je nach Dachhöhe 500 bis 1.500 Euro kosten kann.

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Seit dem 1. Januar 2023 gilt auf Kauf und Montage von PV-Anlagen bis 30 kWp der Nullsteuersatz, also 0 Prozent Mehrwertsteuer. Das spart bei einer 10-kWp-Anlage rund 2.000 bis 2.500 Euro gegenüber dem früheren Preis mit 19 Prozent.

Laufende Kosten: Was die Anlage pro Jahr kostet

Eine PV-Anlage ist nicht wartungsfrei, auch wenn manche Verkäufer das suggerieren. Mit laufenden Kosten von etwa 1 bis 2 Prozent der Investitionssumme pro Jahr sollte man rechnen.

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Bei einer 10-kWp-Anlage sieht das ungefähr so aus: Wartung und Inspektion schlagen mit 100 bis 250 Euro pro Jahr zu Buche. Der VDE empfiehlt eine Sichtprüfung jährlich und eine tiefergehende Elektrikprüfung alle vier Jahre. Eine PV-Versicherung, die Schäden durch Sturm, Hagel, Blitz, Diebstahl und technische Defekte abdeckt, kostet 100 bis 300 Euro jährlich, das entspricht ungefähr 0,35 Prozent der Nettoinvestition. Die Zählermiete für das Smart Meter liegt bei 15 bis 40 Euro. Und alle paar Jahre sollte man die Module reinigen lassen, das sind nochmal 50 bis 125 Euro.

Zusammengerechnet: 245 bis 325 Euro im Jahr für eine 10-kWp-Anlage. Dazu kommt eine Rücklage für den Wechselrichtertausch, der nach 10 bis 15 Jahren fällig wird und zwischen 1.000 und 2.500 Euro kostet.

Was die Anlage einbringt: Einspeisevergütung und eingesparter Strom

Eine PV-Anlage verdient auf zwei Wegen Geld. Erstens durch den selbst verbrauchten Strom, den man nicht mehr vom Versorger kaufen muss. Und zweitens durch die Einspeisevergütung für Strom, der ins Netz fließt.

Der Netzstrompreis liegt 2026 im Schnitt bei etwa 35 bis 42 Cent pro Kilowattstunde. Jede kWh, die du selbst verbrauchst statt vom Netz zu beziehen, spart dir also 35 bis 42 Cent. Die Einspeisevergütung für Teileinspeisung liegt dagegen nur bei 7,78 Cent pro kWh (bis 10 kWp, Stand Februar 2026), bei Volleinspeisung bei 12,34 Cent.

Die Rechnung ist offensichtlich: Eigenverbrauch bringt rund 27 bis 34 Cent pro kWh mehr als Einspeisung. Deshalb ist der Eigenverbrauchsanteil der größte Hebel für die Wirtschaftlichkeit. Ohne Speicher verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt etwa 30 Prozent des Solarstroms selbst. Mit Speicher steigt das auf 60 bis 70 Prozent, mit Speicher plus Wärmepumpe auf 70 bis 80 Prozent.

Amortisation: Wann hat sich die Anlage bezahlt?

Die Amortisationszeit hängt stark davon ab, wie viel man selbst verbraucht und wie sich der Strompreis entwickelt.

Eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher, die 10.000 kWh im Jahr erzeugt, davon 3.000 kWh selbst verbraucht und 7.000 kWh einspeist, bringt pro Jahr etwa: 3.000 kWh mal 38 Cent eingesparter Netzstrom plus 7.000 kWh mal 7,78 Cent Einspeisevergütung. Das sind rund 1.140 plus 545, also knapp 1.685 Euro. Abzüglich laufender Kosten von 250 bis 300 Euro bleiben etwa 1.400 Euro netto. Bei Anschaffungskosten von 12.000 Euro hat sich die Anlage nach 8 bis 9 Jahren bezahlt gemacht.

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Mit Speicher verschiebt sich das: Höhere Anschaffungskosten, aber auch höherer Eigenverbrauch. Die Amortisation liegt dann bei 10 bis 15 Jahren, wobei neuere Speicher mit fallenden Preisen das zunehmend attraktiver machen.

Typische Renditen liegen bei 5 bis 10 Prozent pro Jahr auf die Gesamtinvestition. Das ist mehr als die meisten Festgeldkonten oder Anleihen bringen, bei einer Lebensdauer der Anlage von 25 bis 30 Jahren. Und das Schöne daran: Die Rendite steigt, wenn der Strompreis steigt. Eine PV-Anlage ist damit auch eine Absicherung gegen zukünftige Strompreiserhöhungen, über die man nicht als abstraktes Risiko nachdenken muss, sondern die in den letzten zehn Jahren sehr konkret und regelmäßig stattgefunden haben.

Finanzierung: Barkauf, Kredit, Leasing oder Miete?

Barkauf ist die wirtschaftlich beste Option. Keine Zinsen, volle Rendite ab Tag eins. Wer das Geld auf dem Konto hat und es nicht anderweitig braucht, fährt damit am besten.

Der KfW-Kredit 270 („Erneuerbare Energien, Standard“) bietet zinsgünstige Darlehen mit Laufzeiten bis 30 Jahre. Der effektive Jahreszins lag zuletzt zwischen 3,27 und 10,78 Prozent, je nach Bonität und Laufzeit. Bis zu 100 Prozent der Investitionskosten können finanziert werden, mit bis zu fünf tilgungsfreien Anlaufjahren bei 30 Jahren Laufzeit. Der Antrag läuft über die Hausbank.

Privatkredite oder Ratenkredite von der Bank sind eine Alternative, wenn der KfW-Kredit zu aufwendig erscheint. Die Zinsen sind oft etwas höher, der Prozess aber unkomplizierter.

Leasing funktioniert wie beim Auto: feste monatliche Rate, am Ende der Laufzeit Kauf oder Rückgabe. Planbar, aber über die Gesamtlaufzeit teurer als ein Kauf.

Mietmodelle, wie sie Anbieter wie Enpal oder DZ4 anbieten, sind die bequemste Variante. Monatliche Miete von 50 bis 300 Euro, Laufzeit meistens 20 Jahre, Wartung und Versicherung inklusive. Bequem, aber auf die Gesamtlaufzeit gerechnet deutlich teurer als ein Kauf. Wer über 20 Jahre rechnet, zahlt bei der Miete oft das Doppelte bis Dreifache des Kaufpreises. Trotzdem hat das Modell seine Berechtigung: Wer sich nicht mit Technik und Bürokratie beschäftigen will und kein Eigenkapital aufbringen möchte, findet hier eine Lösung mit planbaren Kosten. Wer die Rendite maximieren will, kauft.

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Stromgestehungskosten: So günstig ist Solarstrom wirklich

Ein Begriff, den man kennen sollte, weil er die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage besser beschreibt als jede andere Kennzahl. Die Stromgestehungskosten geben an, was eine Kilowattstunde Solarstrom kostet, wenn man Anschaffung, laufende Kosten und den Ertrag über die gesamte Lebensdauer zusammenrechnet.

Bei einer typischen Dachanlage in Deutschland liegen die Stromgestehungskosten bei 8 bis 14 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Der Netzstrom kostet 35 bis 42 Cent. Selbst erzeugter Solarstrom ist also nur ein Drittel so teuer wie Strom vom Versorger. Diese Differenz ist der eigentliche Grund, warum sich PV lohnt, und sie wird mit jedem Strompreisanstieg größer.

Lohnt sich Photovoltaik 2026?

Für die meisten Eigenheimbesitzer: ja. Die Modulpreise sind gegenüber dem Vorjahr nochmal um etwa 4 Prozent gefallen, die Strompreise liegen weiterhin auf hohem Niveau, und die Steuerbefreiung macht die Rechnung deutlich einfacher als noch vor ein paar Jahren.

Wo es sich weniger lohnt: bei sehr kleinen Dachflächen unter 20 Quadratmeter, bei starker Verschattung ohne Ausweichmöglichkeit oder bei extrem niedrigem Stromverbrauch unter 2.000 kWh im Jahr. In diesen Fällen wird die Amortisation lang.

Für alle anderen gilt: Je früher die Anlage auf dem Dach ist, desto früher fängt sie an, sich zu bezahlen. Warten bringt zwar fallende Modulpreise, aber auch eine sinkende Einspeisevergütung (aktuell 1 Prozent Degression pro Halbjahr) und keinen gesparten Netzstrom in der Zwischenzeit. Die beste Zeit für eine PV-Anlage war vor fünf Jahren. Die zweitbeste ist jetzt. Und auch wenn dieser Satz abgedroschen klingt, die Zahlen geben ihm recht: Jedes Jahr ohne Anlage auf dem Dach sind 1.000 bis 2.000 Euro gesparter Stromkosten, die man liegen lässt.

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