Kennst du einen Werkstoff, der Holz und moderne Technologie vereint? Der German Compact Composite (GCC) ist ein Material mit zwei Gesichtern. Er besteht größtenteils aus natürlichen Fasern und recycelten Bestandteilen – ideal für nachhaltige Projekte im Freien.
Bei GCC HOLZart werden bis zu 75% zerkleinerte Holzfasern verwendet. Diese werden trocken mit Polymeren aus recyceltem Kunststoff gemischt. Additive sorgen für Farbe und Stabilität. Die Variante GCC HARZart reduziert den Holzanteil auf mindestens 50%, ersetzt aber Teile durch recyceltes Kunstharz. Beide Typen sind extrem witterungsbeständig.
Was macht diesen Werkstoff so besonders? Die Kombination aus Naturmaterialien und technischer Verarbeitung schafft einen robusten Werkstoff, der selbst hohen Belastungen standhält. Terrassen, Fassaden oder Gartenmöbel – GCC überzeugt durch Langlebigkeit und einfache Pflege.
Dank des hohen Recyclinganteils schonst du Ressourcen, ohne auf Qualität zu verzichten. Die Materialzusammensetzung ermöglicht außerdem individuelle Gestaltung. So wird jeder Außenbereich zum Blickfang.
Das Wichtigste im Überblick
- GCC kombiniert bis zu 75% Holzfasern mit recycelten Polymeren für Umweltschutz ohne Kompromisse
- Zwei Varianten: HOLZart mit höherem Naturfaseranteil, HARZart mit Kunstharz für spezielle Anforderungen
- Besonders widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung und mechanische Einwirkungen
- Ideale Lösung für Terrassen, Verkleidungen und andere Außenanwendungen
- Einfache Verarbeitung und minimaler Pflegeaufwand dank moderner Oberflächenbehandlung
Einführung in den GCC-Holzwerkstoff
Hast du dich schon mal gefragt, wie man Abfall in langlebige Baustoffe verwandelt? Die Idee hinter GCC entstand aus dem Wunsch, Ressourcen effizienter zu nutzen. Statt Holzreste einfach zu verbrennen, entwickelten Hersteller ein Verfahren, um diese Fasern dauerhaft in Produkten zu binden.
Vom Reststoff zum High-Tech-Material
Bei GCC handelt es sich nicht um gewöhnliches Holz. Die Fasern stammen ausschließlich aus Sägespänen und Hobelresten – Materialien, die sonst als Abfall gelten. Durch die Kombination mit recycelten Kunststoffen entsteht ein stabiler Verbundwerkstoff, der selbst extreme Witterung übersteht.
Das Holz für die Fasern kommt aus europäischen Wäldern mit PEFC-Zertifizierung. Diese garantieren, dass pro gefälltem Baum drei neue nachwachsen. So bleibt das Ökosystem intakt, während du hochwertige Materialien nutzt.
Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft
Normalerweise setzt die Verbrennung von Holzresten CO₂ frei. GCC speichert den Kohlenstoff stattdessen dauerhaft – ein Baum bindet so selbst nach der Verarbeitung weiterhin Treibhausgase. Jeder Kubikmeter des Materials enthält etwa 600 kg gebundenes CO₂.
Durch diese Methode werden nicht nur Wälder geschont, sondern auch Energie gespart. Die Herstellung benötigt 30% weniger Energie als die Produktion von Stahlbeton. Gleichzeitig ersetzt der Werkstoff klimaschädlichere Baumaterialien.
Holzwerkstoff: Eigenschaften und Einsatz von GCC
Was steckt wirklich in diesem modernen Verbundstoff? Die Antwort liegt in einer durchdachten Rezeptur, die Natürlichkeit mit Hightech verbindet. Jedes Element erfüllt dabei eine klare Aufgabe – vom Rohstoff bis zum Endprodukt.
Materialzusammensetzung im Detail
Der Kern des polymergebundenen Materials besteht aus bis zu 75% zerkleinerten Holzfasern. Diese werden trocken mit recycelten Polymeren vermischt – ein cleverer Trick, der Feuchtigkeit während der Verarbeitung ausschließt. Die Kunststoffe wirken hier wie natürlicher Kleber, der die Fasern stabil verbindet.
Spezielle Additive geben dem Werkstoff seine Farbe und schützen vor UV-Strahlung. Bei der Variante HARZart ersetzt recyceltes Kunstharz einen Teil der Holzfasern. So bleibt der Holzanteil immer bei mindestens 50%, während sich neue Eigenschaften entwickeln.
Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen
Anders als Massivholz quillt dieses Material nicht auf, wenn es nass wird. Die Polymere bilden eine Barriere gegen Wasser – selbst bei Dauerregen. Verglichen mit traditionellen Verbundstoffen überzeugt es durch höhere Stabilität bei geringerem Gewicht.
Die Inhaltsstoffe arbeiten perfekt zusammen: Holzfasern sorgen für Natürlichkeit, recycelte Kunststoffe für Formbeständigkeit. Diese Synergie macht den Werkstoff zu einem langlebigen Begleiter für Gartenprojekte. Du sparst dir Schleifarbeiten und musst nie streichen – die Farbe ist tief im Material verankert.
Herstellungsprozesse und nachhaltige Rohstoffe
Weißt du, wie aus alten Windrädern neue Gartenmöbel werden? Bei der Herstellung entsteht mehr als nur ein Material – es ist ein Statement für verantwortungsvolles Handeln. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, Ressourcen im Kreislauf zu halten.
Vom Abfall zum High-Tech-Rohstoff
Holzfasern durchlaufen einen cleveren Prozess: Zuerst werden sie zerkleinert und getrocknet. So verbinden sie sich später perfekt mit recyceltem Kunstharz. Diese Mischung macht unsere Produkte stabil, ohne die Umwelt zu belasten.
Ein Teil des Kunstharzes stammt aus Windkraft-Rotorblättern. Andere Firmen sehen darin Müll – wir erkennen Rohstoffpotential. Durch diese Pionierarbeit geben wir Tonnen von Material ein zweites Leben.
Kreislaufwirtschaft in Aktion
Die Kombination aus Holzfasern und Kunstharz schafft mehr als langlebige Terrassenbretter. Sie beweist: Nachhaltigkeit funktioniert im Großmaßstab. Jedes Produkt speichert CO₂ – selbst wenn es später recycelt wird.
Unser Ansatz geht über Marketing hinaus. Bei Fensterbänken aus recycelten Materialien siehst du konkret, wie Kreislaufwirtschaft aussieht. Ohne Kompromisse bei Qualität – mit maximaler Wirkung fürs Klima.












