Preisverleihung in Stade
Die Spannung steigt: Am 7. Oktober 2025 wird in Stade der wichtigste deutsche Preis für Wirtschaftsjournalismus verliehen. Der traditionsreiche IHK-Preis – vielen noch unter dem Namen „Ernst-Schneider-Preis“ bekannt – würdigt seit 1971 herausragende journalistische Leistungen, die komplexe wirtschaftliche Themen verständlich und anschaulich machen. In diesem Jahr stehen 17 Nominierte im Finale. Wer am Ende ausgezeichnet wird, entscheidet sich am Abend im Rahmen einer feierlichen Gala.
Vielfalt der Themen im Wirtschaftsjournalismus
Die Resonanz auf den Wettbewerb war erneut groß: Rund 400 Beiträge wurden in den Kategorien Video, Audio, Klartext regional, Klartext überregional sowie Starterpreis eingereicht. Ob Energiekosten, Bürokratie, internationale Handelskonflikte oder die Suche nach Fachkräften – die eingereichten Arbeiten spiegeln die ganze Bandbreite der aktuellen Wirtschaftsdebatten wider. Damit zeigen die Bewerbungen eindrucksvoll, wie facettenreich wirtschaftliche Berichterstattung sein kann.
Juryarbeit in zwei Stufen
Über die Nominierungen entschieden insgesamt zwölf Jurys, die in einem zweistufigen Verfahren die besten Beiträge auswählten. Dabei ging es nicht nur um journalistische Qualität, sondern auch um Relevanz für die Öffentlichkeit, innovative Erzählweisen und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu machen. Das Ergebnis: 17 nominierte Journalistinnen und Journalisten, die mit ihren Arbeiten eindrucksvoll belegen, welche Bedeutung Wirtschaftsjournalismus für Gesellschaft und Demokratie hat.
Hochkarätiges Rahmenprogramm
Neben der Preisverleihung erwartet die Gäste in Stade ein hochkarätiges Rahmenprogramm. So wird es eine Talkrunde mit Rixa Fürsen, Head of Podcast bei Politico Deutschland, und Stefan Aust, langjähriger „Spiegel“-Chefredakteur und Herausgeber der „Welt“, geben. Gemeinsam mit weiteren Gästen diskutieren sie über die Rolle des Journalismus in Zeiten globaler Umbrüche und die Verantwortung, Wirtschaftsthemen kritisch und zugleich verständlich aufzubereiten.
Die Nominierten im Überblick
In der Kategorie Audio sind u. a. Beiträge über die Wirtschaft im Kloster, die Situation von Fernfahrern sowie die Herausforderungen der Automobilindustrie bei der Elektromobilität nominiert. In der Kategorie Video geht es um die Zukunft des Standorts Deutschland, Betrugsskandale im Energiesektor oder die alltägliche Bürokratie in deutschen Bäckereien. Die Kategorien Klartext regional und Klartext überregional decken Themen von Investitionshemmnissen über die Bedeutung von Zuwanderung bis hin zu internationalen Konflikten ab. Der Starterpreis richtet sich an junge Journalistinnen und Journalisten, die mit frischen Perspektiven auf die Wirtschaft blicken.
Der größte Preis für Wirtschaftsjournalismus in Deutschland
Mit einem Preisgeld von insgesamt 52.000 Euro ist der IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus der höchstdotierte Wettbewerb seiner Art in Deutschland. Getragen wird er von den deutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs), die damit ein starkes Signal für die Bedeutung unabhängiger, kompetenter und verständlicher Berichterstattung setzen. Für die Nominierten bedeutet die Teilnahme nicht nur die Chance auf Auszeichnung, sondern auch eine besondere Anerkennung für ihre Arbeit.











