inoutic
  • Startseite
  • Allgemein
  • Magazin
  • News
  • Unternehmen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
inoutic
  • Startseite
  • Allgemein
  • Magazin
  • News
  • Unternehmen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
inoutic
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Startseite Magazin

Einspeisevergütung 2026: Aktuelle Sätze und was sich ändert

von inoutic Redaktion
28.03.2026
in Magazin
Lesedauer:4 Minuten Lesezeit
0
Einspeiseverguetung 2026 Stromzaehler
Share on FacebookShare on Twitter

Die Einspeisevergütung ist das Geld, das du für jede Kilowattstunde Solarstrom bekommst, die du ins öffentliche Netz einspeist. Sie wird im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt, ist für 20 Jahre plus das Inbetriebnahmejahr garantiert und war jahrelang der wichtigste finanzielle Anreiz für Solaranlagen. 2026 ist sie zwar nicht mehr der Hauptgrund für eine PV-Anlage (der liegt im Eigenverbrauch), aber sie ist weiterhin ein fester Bestandteil jeder Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Die aktuellen Vergütungssätze ab Februar 2026

Für Anlagen, die ab dem 1. Februar 2026 in Betrieb gehen, gelten diese festen Sätze:

Teileinspeisung (du verbrauchst einen Teil selbst und speist den Rest ein):

Bis 10 kWp: 7,78 Cent pro kWh.

Auch interessant

Pappkarton-Beet: Rasen ohne Umgraben in Beet verwandeln

Mit Pappkarton zum Beet ohne Umgraben

10.07.2026
33
Nützliche Unkräuter: 3 Helfer im Gemüsebeet

Diese drei „Unkräuter“ helfen deinem Gemüsebeet still und leise

10.07.2026
33

Wintergemüse jetzt pflanzen: Diese 7 Sorten kommen im Juli und August in die Erde

09.07.2026
31

Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte

09.07.2026
37

Anteil von 10 bis 40 kWp: 6,73 Cent pro kWh.

Anteil von 40 bis 100 kWp: 5,36 Cent pro kWh.

Volleinspeisung (du speist den gesamten Strom ein):

Bis 10 kWp: 12,34 Cent pro kWh.

Anteil von 10 bis 40 kWp: 10,28 Cent pro kWh.

Anteil von 40 bis 100 kWp: 10,28 Cent pro kWh.

Bei Anlagen über 10 kWp wird die Vergütung gestaffelt berechnet. Die ersten 10 kWp bekommen den höheren Satz, der Teil darüber den niedrigeren. Bei einer 12-kWp-Anlage mit Teileinspeisung: 10 kWp mal 7,78 Cent plus 2 kWp mal 6,73 Cent, ergibt einen gewichteten Durchschnitt von 7,60 Cent pro kWh.

Degression: Warum die Sätze sinken

Die Einspeisevergütung sinkt halbjährlich um 1 Prozent (Degression). Ab August 2026 werden aus 7,78 Cent also 7,71 Cent. Ab Februar 2027 wären es 7,63 Cent, aber 2027 kommt vermutlich ohnehin ein neues Fördermodell.

Ähnliche Beiträge:  Gelnägel-Ideen: Die schönsten Designs für jeden Anlass

Die Degression ist der Gesetzgeber-Versuch, die Vergütung an fallende Anlagenkosten anzupassen. Für die Kaufentscheidung bedeutet sie: Je früher man in Betrieb geht, desto höher der Vergütungssatz, und der gilt dann für volle 20 Jahre. Wer ein halbes Jahr wartet, bekommt einen niedrigeren Satz, der über zwei Jahrzehnte gilt. Bei einer 10-kWp-Anlage, die 7.000 kWh pro Jahr einspeist, macht ein halbes Jahr Unterschied etwa 50 Euro weniger pro Jahr aus, über 20 Jahre rund 1.000 Euro.

Teileinspeisung oder Volleinspeisung?

Bei Teileinspeisung verbrauchst du einen Teil des Solarstroms selbst und speist den Überschuss ein. Bei Volleinspeisung geht der gesamte Strom ins Netz, du beziehst deinen Haushaltsstrom weiterhin vom Versorger.

Volleinspeisung bringt pro eingespeister kWh mehr (12,34 statt 7,78 Cent), aber du verpasst die viel höhere Ersparnis durch Eigenverbrauch (35 bis 42 Cent vermiedener Netzstrom). Die Rechnung ist klar: Teileinspeisung ist für fast alle Haushalte die bessere Wahl. Volleinspeisung lohnt sich nur, wenn das Haus tagsüber leersteht und der Stromverbrauch extrem gering ist, kein Speicher vorhanden ist, und die Anlage so groß ist, dass der Eigenverbrauchsanteil sowieso sehr niedrig wäre.

Man kann jährlich zwischen den Modellen wechseln. Frist: 30. November für das Folgejahr. Wer Volleinspeisung wählt und später einen Speicher nachrüstet, wechselt einfach zu Teileinspeisung.

Negativpreisregelung: Wann die Vergütung ausfällt

Seit dem Solarspitzengesetz (Februar 2025) gilt für Neuanlagen ab 7 kW: In Stunden mit negativen Börsenstrompreisen, also wenn so viel Strom im Netz ist, dass Erzeuger draufzahlen müssen, entfällt die Einspeisevergütung.

2024 gab es 457 solcher Stunden. Für 2026 rechnen Analysten mit 700 bis 900 Stunden. Das klingt nach viel, betrifft aber fast ausschließlich die Mittagsstunden an sonnigen Wochenenden und Feiertagen, also genau die Zeiten, in denen man als PV-Betreiber mit Speicher ohnehin den eigenen Speicher lädt statt einzuspeisen.

Ähnliche Beiträge:  Höhe Außenwasserhahn – welche Maße sind sinnvoll?

Der tatsächliche Verlust für eine typische 10-kWp-Hausanlage liegt bei geschätzt 30 bis 80 Euro pro Jahr. Als Ausgleich verlängert sich der Förderzeitraum um die verlorenen Stunden. Man bekommt die Vergütung also nicht weniger lang, nur in weniger Stunden.

Für Bestandsanlagen unter 7 kW und Anlagen, die vor dem 25. Februar 2025 in Betrieb gegangen sind, gilt die Regelung nicht.

Was ab 2027 kommt: Contracts for Difference

Die EU-Beihilfegenehmigung für die EEG-Förderung läuft Ende 2026 aus. Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet an einem Nachfolgemodell: Contracts for Difference (CfD), auf Deutsch Differenzverträge.

Das Prinzip: Statt einer festen Vergütung pro kWh bekommt der Betreiber die Differenz zwischen einem garantierten Mindestpreis und dem tatsächlichen Marktpreis. Liegt der Börsenstrom bei 5 Cent und der garantierte Preis bei 10 Cent, bekommt man 5 Cent Zuschlag. Liegt der Börsenstrom bei 12 Cent, bekommt man nichts, behält aber die 12 Cent Markterlös.

Was das für kleine Dachanlagen bedeutet, ist noch nicht klar. Der aktuelle Arbeitsentwurf sieht vor, dass die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen ab 2027 wegfällt. Ob es eine vereinfachte CfD-Regelung für Kleinanlagen gibt oder ob man in die Direktvermarktung gezwungen wird (was bei Anlagen unter 25 kWp bisher freiwillig und meist unwirtschaftlich ist), steht noch aus.

Was feststeht: Wer 2026 in Betrieb geht, bekommt die aktuelle feste Vergütung für 20 Jahre, egal was danach politisch passiert. Das ist ein handfestes Argument gegen endloses Warten.

Was die Vergütung für die Wirtschaftlichkeit bedeutet

Die Einspeisevergütung ist 2026 nicht mehr der Star der Wirtschaftlichkeitsrechnung, das ist der Eigenverbrauch. Aber sie bleibt ein stabiler Sockel.

Beispiel: Eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher speist 7.000 kWh pro Jahr ein. Bei 7,78 Cent sind das 545 Euro pro Jahr. Über 20 Jahre: 10.900 Euro. Das ist kein Vermögen, aber es ist ein garantierter Einnahmestrom, den kein Festgeldkonto bieten kann, inflationsresistent in dem Sinne, dass der Betrag fix ist und nicht sinkt.

Ähnliche Beiträge:  Daunenjacke verklumpt – so retten

Wer maximale Wirtschaftlichkeit will, minimiert die Einspeisung durch hohen Eigenverbrauch (Speicher, Wärmepumpe, E-Auto) und nutzt die Vergütung nur als Auffangbecken für den Überschuss, der nicht anders verwendet werden kann.

Zeitplan und was zu tun ist

Wer die aktuelle Vergütung sichern will, muss die Anlage 2026 in Betrieb nehmen. Nicht bestellen, nicht planen, in Betrieb nehmen. Das Datum der Inbetriebnahme bestimmt den Vergütungssatz. Bei einer typischen Planungszeit von zwei bis vier Monaten sollte man spätestens im Sommer 2026 den Auftrag erteilen, um vor Jahresende ans Netz zu gehen.

Die Vergütung wird automatisch gezahlt, sobald die Anlage im Marktstammdatenregister eingetragen und beim Netzbetreiber angemeldet ist. Die Auszahlung erfolgt über den Netzbetreiber, meistens jährlich rückwirkend, manche Betreiber zahlen auch quartalsweise.

Wer 2026 in Betrieb geht, hat den Satz für 20 Jahre gesichert. Das ist einer der wenigen Bereiche, in denen der Staat tatsächlich Planungssicherheit bietet. Noch.

Ähnliche Beiträge

Pappkarton-Beet: Rasen ohne Umgraben in Beet verwandeln
Magazin

Mit Pappkarton zum Beet ohne Umgraben

von inoutic Redaktion
10.07.2026
33

Ein neues Beet anlegen heißt normalerweise: Rasensoden abstechen, Wurzeln raushacken, stundenlang mit krummem Rücken arbeiten. Es geht auch anders. Mit Pappkarton, etwas Mulch und ein paar Wochen Geduld verwandelst du...

WeiterlesenDetails
Nützliche Unkräuter: 3 Helfer im Gemüsebeet

Diese drei „Unkräuter“ helfen deinem Gemüsebeet still und leise

10.07.2026
33
Wintergemüse pflanzen: Diese 7 Sorten kommen jetzt in die Erde

Wintergemüse jetzt pflanzen: Diese 7 Sorten kommen im Juli und August in die Erde

09.07.2026
31
Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte

Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte

09.07.2026
37
Buschbohnen im Juli säen: In 8 Wochen frisch ernten

Buschbohnen noch bis Mitte Juli säen: In 8 Wochen erntest du

09.07.2026
33
Nächster Beiträge
Photovoltaik Steuer 2026 steuerfrei

Photovoltaik und Steuern 2026: Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer

WERBUNG
Pappkarton-Beet: Rasen ohne Umgraben in Beet verwandeln

Mit Pappkarton zum Beet ohne Umgraben

von inoutic Redaktion
10.07.2026
33

Ein neues Beet anlegen heißt normalerweise: Rasensoden abstechen, Wurzeln raushacken, stundenlang mit krummem Rücken arbeiten. Es geht auch anders. Mit...

Nützliche Unkräuter: 3 Helfer im Gemüsebeet

Diese drei „Unkräuter“ helfen deinem Gemüsebeet still und leise

von inoutic Redaktion
10.07.2026
33

Nicht jedes Wildkraut im Beet ist ein Feind. Manche Arten schützen den Boden, lockern ihn oder düngen ihn sogar, während...

Wintergemüse pflanzen: Diese 7 Sorten kommen jetzt in die Erde

Wintergemüse jetzt pflanzen: Diese 7 Sorten kommen im Juli und August in die Erde

von inoutic Redaktion
09.07.2026
31

Wer im Dezember frischen Feldsalat und im Januar eigenen Grünkohl ernten will, muss jetzt handeln: Juli und August sind die...

Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte

Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte

von inoutic Redaktion
09.07.2026
37

Insbesondere im Klein- und Mittelstand gibt es nach wie vor viel Aufholbedarf beim Thema IT-Sicherheit. Einige Unternehmen unterschätzen die Gefahr...

Pappkarton-Beet: Rasen ohne Umgraben in Beet verwandeln

Mit Pappkarton zum Beet ohne Umgraben

10.07.2026
33
Nützliche Unkräuter: 3 Helfer im Gemüsebeet

Diese drei „Unkräuter“ helfen deinem Gemüsebeet still und leise

10.07.2026
33
Wintergemüse pflanzen: Diese 7 Sorten kommen jetzt in die Erde

Wintergemüse jetzt pflanzen: Diese 7 Sorten kommen im Juli und August in die Erde

09.07.2026
31
Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte

Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte

09.07.2026
37

InOutic.de – der Handwerksblog für alle, die ihr Zuhause verschönern und verbessern wollen. Der Name ist Programm: in & out – wir liefern Ideen, Tipps und Anleitungen für Projekte innen und außen am Haus. Ob Renovieren, Modernisieren oder kleine DIY-Vorhaben – hier findest du praxisnahe Inspiration für Wohnzimmer, Küche oder Bad genauso wie für Terrasse, Fassade oder Garten. Verständlich erklärt, mit Blick auf Funktion und Design. So wird dein Heim Schritt für Schritt schöner, sicherer und wertvoller. InOutic.de – dein Blog für Handwerk, Haus und Herz.

Neueste Beiträge

  • Mit Pappkarton zum Beet ohne Umgraben
  • Diese drei „Unkräuter“ helfen deinem Gemüsebeet still und leise
  • Wintergemüse jetzt pflanzen: Diese 7 Sorten kommen im Juli und August in die Erde
  • Warum jede HR-Abteilung ein VPN nutzen sollte
  • Buschbohnen noch bis Mitte Juli säen: In 8 Wochen erntest du

Kategorien

  • Allgemein (6)
  • Bauwissen (320)
  • Garten (21)
  • Magazin (1.628)
  • News (73)
  • Unternehmen (1)

© 2025 inoutic - Ein Projekt von SEO Agentur Onlineseitig. Impressum | Datenschutz | Über uns

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Startseite
  • Allgemein
  • Magazin
  • News
  • Unternehmen

© 2025 inoutic - Ein Projekt von SEO Agentur Onlineseitig. Impressum | Datenschutz | Über uns