Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen gewinnen zunehmend an Bedeutung – nicht nur für die beiden Länder, sondern für die gesamte europäische Wirtschaft. Um die Partnerschaft weiter zu vertiefen und neue Geschäftschancen zu eröffnen, laden die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (AHK Polen) sowie weitere Partner am 15. September zum 3. Deutsch-Polnischen Wirtschaftsforum ins Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin ein.
Dialog zwischen Politik und Wirtschaft
Das Forum verspricht hochkarätige Diskussionen und neue Impulse für die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Zu den prominenten Gästen zählen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihr polnischer Amtskollege Andrzej Domański, die gemeinsam in Berlin auftreten. Ihre Teilnahme unterstreicht die Bedeutung beider Länder als Schlüsselpartner in Europa – sowohl wirtschaftlich als auch politisch.
Auftakt mit klaren Botschaften
Nach der offiziellen Eröffnung durch Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der DIHK, und Philipp Haußmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, werden die beiden Minister mit Grundsatzreden den Ton für die Konferenz setzen. Im Anschluss beteiligen sie sich an einer ersten Paneldiskussion, die sich der Rolle Deutschlands und Polens als Anker für den europäischen Wirtschafts- und Industriestandort widmet.
Internationale Perspektiven im Fokus
Ein weiterer Höhepunkt des Programms ist das Gespräch zwischen Danuta Hübner, ehemalige EU-Kommissarin, und Marcin Król von der polnischen Botschaft in Berlin. Sie beleuchten die Folgen der US-Handelspolitik für die beiden Nachbarländer und ihre Unternehmen – ein Thema, das in einer globalisierten Welt für viele Branchen von zentraler Bedeutung ist.
Regionale Zusammenarbeit im Praxistest
Wie können Unternehmen in Grenzregionen konkret voneinander profitieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt der zweiten Paneldiskussion, bei der Vertreter der Wirtschaft über die Chancen regionaler Kooperation sprechen. Dabei geht es um Standortvorteile, Investitionsbedingungen und Erfolgsbeispiele aus der Praxis, die zeigen, wie Partnerschaften über Grenzen hinweg funktionieren.
Abschluss mit Perspektiven und Networking
Zum Ende der Veranstaltung fassen Volker Treier, Außenwirtschaftschef der DIHK, und Andrzej Dycha, Vorstandsvorsitzender der Polnischen Agentur für Investition und Handel, die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Im Anschluss bietet ein Networking-Empfang Gelegenheit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und den Ausbau bestehender Kooperationen – eine ideale Chance, Geschäftspartner aus beiden Ländern kennenzulernen.
Anmeldung und Programm
Die Teilnahme am Forum ist kostenfrei. Das detaillierte Programm in deutscher und polnischer Sprache sowie die Möglichkeit zur Registrierung finden Interessierte auf der Website der AHK Polen. Damit steht einem spannenden Austausch über die wirtschaftliche Zukunft von Deutschland und Polen nichts mehr im Wege.









