Auswahlprozesse im Fokus
Die Suche nach den passenden Auszubildenden ist für viele Unternehmen eine zentrale Herausforderung. Doch nur auf Schulnoten oder den ersten Eindruck zu setzen, greift oft zu kurz. Genau hier setzt die Herbst-Ausgabe des IHK-Berufsbildungsmagazins „Position“ an, die am 8. Oktober erscheint. Unter dem Titel „Mit strukturierten Methoden zum passenden Azubi“ beleuchtet die Ausgabe IV/2025 innovative Ansätze, mit denen Betriebe ihre Ausbildungsplätze gezielt und passgenau besetzen können. Das Heft lädt dazu ein, die bisherige Praxis zu hinterfragen und neue, wirksamere Wege zu gehen.
Von Bauchgefühl zu klaren Kriterien
Ob Durchschnittsnote oder Sympathie im Vorstellungsgespräch – viele Betriebe verlassen sich bei der Azubi-Auswahl noch auf klassische, aber wenig objektive Kriterien. „Position“ zeigt dagegen, wie strukturierte Auswahlverfahren mehr Sicherheit schaffen können. Vorgestellt werden Methoden, die Stärken, Potenziale und Persönlichkeit der Bewerberinnen und Bewerber in den Mittelpunkt stellen. So können Betriebe nicht nur besser einschätzen, wer wirklich passt, sondern auch langfristig erfolgreichere Ausbildungsverhältnisse gestalten.
Frühförderung als Investition in die Zukunft
Doch erfolgreiche Nachwuchsarbeit beginnt nicht erst mit der Bewerbung. Ein Beitrag im Magazin stellt ein MINT-Projekt vor, bei dem bereits Kinder spielerisch an Naturwissenschaft und Technik herangeführt werden. Die Botschaft ist klar: Wer früh Neugier und Kompetenzen weckt, legt den Grundstein für spätere Ausbildungsbereitschaft und Fachkräfteentwicklung. Unternehmen profitieren davon, wenn sie diese frühe Förderung aktiv unterstützen und so künftige Talente gewinnen.
Orientierung und Motivation für Jugendliche
Eine aktuelle Befragung zeigt: Die duale Ausbildung bleibt bei Jugendlichen in Deutschland der beliebteste Bildungsweg. Dennoch fühlen sich viele unsicher oder schlecht informiert, wenn es um ihre berufliche Zukunft geht. In „Position“ berichten Betriebe, wie sie durch innovative Formate und direkten Kontakt neue Wege der Berufsorientierung beschreiten. Ergänzend gibt die IHK-Kampagne Jetzt#könnenlernen konkrete Einblicke in die Vielfalt der Ausbildungswege. Warum dabei der richtige Tonfall zwischen „frech und feinfühlig“ entscheidend ist, erklärt DIHK-Expertin Ulrike Friedrich.
Internationale Erfahrungen und Verantwortung
Auch während der Ausbildung selbst eröffnen sich Chancen, die über den Tellerrand hinausgehen. Noch sind Auslandsaufenthalte in der dualen Ausbildung eher selten – das sollte sich ändern, sagt DIHK-Experte Thomas Wimmesberger im Interview. Er erläutert die neuen Möglichkeiten durch das EU-Förderprogramm Erasmus+. Außerdem thematisiert das Magazin, wie Ausbilderinnen und Ausbilder ihre Rolle stärken können, um junge Menschen beim Übergang ins Berufsleben bestmöglich zu begleiten. Besonders eindrucksvoll: das Projekt Energie-Scouts, in dem Auszubildende lernen, in ihren Betrieben konkrete Beiträge zu mehr Energieeffizienz zu leisten.
Praxisnah, aktuell und zukunftsorientiert
Neben diesen Schwerpunkten finden Leserinnen und Leser weitere Impulse für den Ausbildungsalltag. So zeigt ein Beitrag, warum Pausen kein Luxus, sondern ein wichtiger Faktor für Produktivität und Gesundheit sind. Ein weiterer Artikel stellt praxisnahe KI-Schulungen vor, mit denen die IHK-Organisation Unternehmen unterstützt, künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einzusetzen. Hinzu kommen Erfahrungsberichte zur erfolgreichen Beschäftigung von Menschen aus dem Ausland – mit wertvollen Tipps von Expertinnen und Praktikern.
Ein frischer Blick aufs Thema Ausbildung
Abgerundet wird die Herbstausgabe durch die Vorstellung des neuen Redaktionsteams, das frische Ideen und neue Blickwinkel in die Arbeit einbringt. Mit dieser Mischung aus praktischen Tipps, spannenden Beispielen und fundierten Analysen richtet sich „Position“ an Ausbildende, Prüferinnen und Prüfer sowie Personalverantwortliche in den IHK-Mitgliedsunternehmen. Erscheinungstermin ist der 8. Oktober – ein Datum, das sich alle, die mit Ausbildung zu tun haben, vormerken sollten.











